CHOPIN Knorpelpins – was ist das?

Biologische Eigenschaften der karbonfaserunterstützten Knorpelregenerierung:

Der Knorpelpin CHOPIN® ist ein Verbundstäbchen, bestehend aus einem festen Innenkern und einer äußeren Hülle aus >500 Carbonfasern. Die offene Webstruktur ermöglicht ein Einwachsen der Gewebefasern in das beschädigte Areal. Da Kohlenstoff chemisch inaktiv ist, wachsen neue Zellen neben und zwischen den einzelnen Fasern heran, was letztlich zu einer Kombination von Kohlenstoff und stark gefäßhaltigen Gewebefasern führt. Sobald das neu einwachsende Gewebe den oberen Rand des Implantats erreicht hat, verbreitert es sich über die geschädigte Fläche und wird in bereits vorhandenes Gewebe integriert. Schließlich wandeln sich die Bindegewebszellen in Ersatzknorpelgewebe um, der so die vorherigen Knorpeldefekte wieder ausfüllt.

Diese Behandlungsmethode bzw. Operationstechnik findet bisher bei Kniearthrosen bzw. Gonarthrosen, aber auch in der Unfallmedizin Verwendung.

Bei Gonarthrosen kann in vielen Fällen ein künstliches Kniegelenk umgangen oder zumindest deutlich hinausgeschoben werden. In der Unfallmedizin handelt es sich zu einem hohen Prozentsatz um jüngere Patienten, bei denen bislang nur konservative Therapien oder Versteifung des Gelenks durchgeführt werden konnte.

Da die Einbringung von CHOPIN® Implantaten arthroskopisch und auch ambulant durchgeführt werden kann, ist diese Art der Operation besonders schonend für den Patienten, In jedem Fall handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Eingriff! Unschätzbar bei jüngeren Patienten mit frühen Knorpelschäden im Knie und natürlich auch bei älteren Patienten.

Der Eingriff bedeutet keinerlei Beeinträchtigung bei späteren eventuellen weiteren operativen Behandlungsmaßnahmen!